Rennberichte...

7. RCN GLP am 03.10.2012 in ZANDVOORT

Zurück aus Holland (Zandvoort) hier nun der Rennbericht:

 

Zum Saisonabschluß ging es zum ersten Mal ins Ausland. Wir waren Gast auf dem Dünenkurs Circuit Park Zandvoort. Da wir fast 400 KM anreisen mußten, entschlossen wir uns, mit "Kind und Kegel" nach Holland zu fahren. 

Große Freude bei den Kindern, denn wir wählten als Quatier den direkt an der Rennstrecke liegenden "Center Parc Zandvoort" aus. Von hier aus waren es nur ein paar Schritte zum Dünenkurs. Da wir frühzeitig angereist waren, konnten wir uns eine Oldtimerverandtaltung vor Ort ansehen. Auf der Rennstrecke waren mehr als 300 Oldies zu sehen, zum Teil sogar im Rennbetrieb.

 

Nun zum Abschlußrennen der RCN GLP Serie:

Da wir frühzeitig angereist waren, konnten wir uns die Rennstrecke genau ansehen, 4,3 km Dünenkurs ist schon was anderes als die gewohnte Nordschleife. Wir mußten uns neue Punkte für die Setzzeit suchen und fanden diese recht schnell. Der Golf war im Topzustand und hatte die Überführung bestens überstanden. Das Wetter war der Jahreszeit entsprechend sehr gut, kein Regen in Sicht. Aber das sollte sich ändern. Wie fast bei jedem Lauf in diesem Jahr gab es natürlich auch am 3.10. Morgens "REGEN". Die ganze Woche unseres Besuches in Holland hat es nicht geregnet, nur an diesem Vormittag gab das Wetter alles. Regen mit Sturmböhen, riesige Pfützen auf der Rennstrecke,  Starkregen so dass man kaum 100 m weit Sicht hatte. Trotz dieser schlechten Voraussetzung schafften wir im ersten Lauf des Tages Platz 9. im zweiten Lauf sollte es noch besser werden, hier erreichten wir auf der mittlerweile abgetrockneten Strecke Platz 3. Dieser dritte Platz katapultierte uns auf den 7. Gesamtplatz. Die Mannschaft erreichte einen sensationellen Platz 2. Im ADAC Gau erreichten wir als Jahresergebnis Platz 3, auch die Mannschaft ereichte im Jahresergebis den dritten Gesamtplatz, also eine wie ich meine, gelungene Saison.

 

 

RCN GLP 3. Okt. Zandvoort
RCN GLP 3. Okt. Zandvoort

3. RCN GLP am 16.06.2012

Na toll, Samstag > Renntag > Regentag.

 

Bestens vorbereitet gingen wir in den 3. Lauf in diesem Jahr an. Der Kat wurde erneuert, der Ölkühler wurde abgedichtet und der Golf ging durch den TüV. Das KW-Fahrwerk wurde komplett neu eingestellt, da zwei Muttern des Fahrwerks gebrochen waren und nicht mehr eingestellt werden konnten.  Die Fahrwerkseinstellung wurde speziell auf die Nordschleife abgestimmt, incl. Spur- und Sturzeinstellung. Die Werkstatt Dirk Legner aus Waldernbach hat eine super Arbeit abgeliefert, selbst bei Regen merkt man das sich Fahrwerkstechnisch einiges getan hat.

Trotzdem begann das Rennen mit einem Adrenalienschub. Schon in der Einführungsrunde merkte ich das wir wohl den Luftdruck falsch eingestellt hatten. Auf der Zufahrt zur Arenbergkurve wollte ich dem Golf abbremsen, der GTI "schwamm" im Aquaplaning auf und es ging wie auf "Schienen" ungebremst Richtung Kiesbett. Im letzten Moment konnte ich den Golf doch noch abfangen. Dieter und Steve waren bei der Aktion direkt hinter mir, Steve sagte mir nach dem Lauf, das er gesehen hat, das alle vier Räder voll blockiert hätten. Nun war ich total verunsichert weil mein Co meinte, das kann auch Öl gewesen sein. Ich hoffe das er mit seiner Ölthese recht hatte, doch im weiterene Verlauf des Rennes merkte ich das die Haftung schlechter war als beim letzten Regenrennen. es lag doch wohl am Luftdruck. Das Wetter wurde nicht besser, es regnete ohne Unterbrechung weiter. Teilweise stand das Wasser in einigen Kurven auf der Straße, ein typischer Sommertag im Juni auf dem Eifelkurs.

Jetzt hieß es sich auf die Rundenzeiten zu konzentrieren und das klappt in diesem Lauf recht gut Platz 10 mit weniger als 12 Strafpunkte (einen Strafpunkt erhält man für ein Abweichung von 0,1 Sekunden) im Gesamtergebnis von über 150 gemeldeten Teilnehmern, wir sind zufrieden. Besonders freuen wir uns auch über die gute Mannschaftsleistung, Platz 10, 11, 31, 36 und 65 ergab am Schluß Platz 3 für die Mannschaft, welche unter dem Teamnamen: "MOFA CLUB KELL" antritt.

 

Fotos sind in der Rubrik zu finden.


Wet and fog race
Wet and fog race

2. RCN GLP am 05.05.2012

Regen --> Nebel --> Rennabbruch

 

Team Huhndorf / Trinkaus

 

Auch die Vorbereitungen für den 2. Lauf in diesem Jahr standen unter schlechten Vorzeichen. Beim ersten TüV Besuch stellte sich heraus, dass der Prüfer direkt vier Einbauten, nicht vorhandene Teile und falsch eingebaute Teile zu bemängeln hatte. Obwohl das "geschüsselte" Lenkrad eingetragen war, wurde dieses mit den Worten bemängelt: "Es ist zwar eingetragen, aber so nehme ich den Wagen nicht ab".  Das gleiche galt für die fehlende Sichtblende des Fahrers und den falschen Sitzverstellschrauben (müssen unbedingt Flügelschrauben sein). Auf Grund der bemängelten Teile besorgte ich mir am gleichen Tag ein neues Lenkrad nebst Lenkradnabe, die Flügelschrauben und die Sichtblende. Die Sichtblende war im Original nicht mehr zu bekommen, Ersatzteilversorgung nur bis 2007 möglich. Zum Glück durchstöberte der nette VW Mitarbeiter sein Lager auf der Suche nach einer ähnliche Sichtblende und er konnte mich nach kurzer Zeit mit einer angestaubten VW Bully Blende versorgen.

Nun stand der TüV Abnahme nichts mehr im Wege, dachte ich. Doch falsch gedacht, bei der Prüfung am Freitag stellte sich heraus,  dass die Abgasuntersuchung nicht erfolgreich war, weil der Vorbesitzer wahrscheinlich einen leergeräumten Kat in die Abgasanlage eingebaut hat.

Mich hätte beim Kauf im letzen Jahr die alternative Abgasuntersuchung aus dem Jahr 2010 stutzig machen sollen. Im nachhinein frage ich mich wie der vorherige Eigentümer all diese Eintragungen erlangt hatte.

Aber was sollte ich tun. Ausgerüstet mit dem Mängelbericht ging es am Samstag früh um fünf zum Nürburgring.

 

Der Samstag begann so, wie es der Wetterbericht vorhergesehen hatte. Kaum hatte ich das Carport erreicht, schon begann es in Strömen zu regnen. Da ich seelisch und moralisch darauf vorbereitet war, freute ich mich trotzdem auf den anstehenden zweiten Lauf dieser Saison. Auf dem Weg zum "Ring" gab es nicht nur den angekündigten Regen, sondern es zog auch  "unangemeldetet" Nebel auf. In der Hoffnung auf Besserung fuhren wir zur Papier- und technischen Abnahme. Ruckzuck waren wir abgefertigt und warteten im Regen auf den Start. Pünktlich um 9 Uhr wurde gestartet, doch schon in der Einführungsrunde trafen wir immer wieder auf Nebelbänke. In der Hoffnung auf Besserung nahmen wir die Setzrunde in Angriff. Der Golf lag gut auf der Straße, da die Regenreifen

nach ca. 700 KM gut "angefahren" waren, konnten sie einen viel besseren Grip aufbauen als im letzten Lauf im April. Ich konnte die Vorteile des Frontantriebs voll umsetzen und durch den Start aus der letzten Startreihe konnten wir von hinten durchs Feld pflügen. Leider wurde der Spaß durch den stärken werdenden Nebel im Bereich des Schwedenkreuzes, der Hohen Acht und des extremen Nebels auf der Döttinger Höhe stark getrübt. Die ersten beiden Bestätigungsrunden lagen zeitlich gesehen in einem vielversprechenden Bereich. Leider wurde das Rennen in der dritten Bestätigungsrunde abgebrochen, da der Nebel im Bereich Tiergarten bis Start und Ziel so stark wurde, dass die Sicht unter 25 Metern lag. Die Rennleitung entschied sich 30 Minuten zu warten um den Lauf neu zu starten. Aber leider wurde der Nebel auf der Strecke schlimmer, was den entgültigen Abbruch zur Folge hatte.

 

In der nächsten Woche werden die Bremsen und der Kat erneuert. Das Fahrwerk wird neu einstellt und die TüV Abnahme erledigt.

Wir freuen uns schon auf den 16. Juni, vielleicht können wir mal im Trockenen fahren.



1. RCN GLP am 21.04.2012

Hier nun die ersten Eindrück der Saison 2012.

 

Team Huhndorf / Trinkaus

 

Für uns lief die Vorbereitung auf die Saison alles andere als optimal. Angefangen von Problem mit den Unterdruckleitungen des Golfs bis hin zur Teileversorgung für die Bremsanlage verfolgten uns weitere Probleme bis in den ersten Lauf dieser Saison.

 

Nicht nur die Wettervorhersage machte uns Kopfschmerzen (Wahl der

richtigen Reifen) auch wußten wir nichts um die Standfestigkeit des

Golfs, da die neuen Bremssättel erst in der letzten Woche eingebaut

wurden.

 

Nun zum Rennen: Alles begann wie erwartet, es regnete beim Start und

die Strecke war ordentlich nass. Direkt in der Kurve 3 drehte sich vor uns

ein Porsche. Ansonsten waren die ersten beiden Runden unproblematisch.

Die Setzzeit wurde auf Grund der zu erwartenden Wetterlage hoch ange-

setzt um genügend Spielraum zu haben. Die ersten beiden  Bestätigungsrunden gehen in die Analen ein. Runde 1 nur 2/100 Sekunde an der Setzzeit vorbei und Runde 2 wurde noch besser, hier erreichten wir eine Abweichung von nur 1/100 Sekunde. Damit lagen wir nach der 2 Runde auf Platz 1.

Das sollte leider nicht so bleiben. Plötzlich bekamen wir Probleme mit der Bremse, ein unangenehmes Vibrieren beim Anbremsen auf der Hinterachse begleitete uns fortan bis zum Ende des Rennens.

Der Regen, der zwischenzeitlich weniger geworden war, setzte in der ersten Tankrunde wieder stärker ein und prompt viel der rechte Scheiben-

wischer aus. Ab diesem Zeitpinkt konnte mein Beifahrer die Stecke nicht

mehr sehen nur noch erahnen. Trotz aller Widrigkeiten konnten wir das

Rennen beenden, was leider nicht alle Teams von sich sagen konnten.

Von 159 gestarten Fahrzeugen erreichten nur 125 das Ziel in Wertung. Wie der Rennleiter bei der Siegerehrung erklärte, waren in diesem Lauf mehr Unfälle zu beklagen als in der gesamten letzten Saison.

 

Trotz allem erreichten wir einen guten 23. Platz und auch das Team Bachert / Ohlig erreichten Platz 65 was für die nächsten Läufe hoffen lässt.

 

Ich gehe davon aus, das wir alle Fehler bis zum 5. Mai 2012 beseitigen können, denn der Golf muss auch noch in diesem Monat zum TüV. 

 


Team Scholl/Bachert/Ohlig

 

Vorgeplänkel:

Traditionell haben wir (Dieter Scholl, Stephan Bachert, Michael Ohlig) auch dieses Jahr das Osterwochenende genutzt, um unseren Ford Escort RS 2000 in Pauli´s Werkstatt (Autoreparaturwerkstatt Geibert in Vallendar) für die anstehende Saison fit zu machen. Kleinere und größere Schweißarbeiten, Radlager-, Stoßdämpfer- und Federbeinwechsel, Achsschenkel und Koppelstangen ausgetauscht, sowie diverse Kleinigkeiten gerichtet.

 

Renntag:

Heute sollte sich zeigen, ob unser Fahrzeug nach den strukturellen und technischen Änderungen auch in diesem Jahr den Belastungen der „grünen Hölle“ gewachsen ist. Die Wetterdaten sind, mit einer Temperatur von 10-12 Grad, 8,5 l/m2 Niederschlag und Böen um 8 km/h, kurz mit nasskalt und windig zu beschreiben.

Nach der Dokumenten-Abnahme, Empfang von Zeit- und Lärmtransponder, aufkleben der Startnummern, der technischen Abnahme und der abschließenden Fahrerbesprechung, reihten wir uns pünktlich zum Start um 09:00 Uhr in die Startaufstellung ein.

 

Zum Rennverlauf:

Per Einzelstart wurden wir im hinteren Teil des 159 Fahrzeuge starken Feldes auf die Nordschleife losgelassen.

Die erste Runde (Einführungsrunde) nutzten wir, um die Reifen warm zu fahren und zu testen, wie sich unsere Semi-Slicks bei diesen Wetterbedingungen verhalten. Wie erwartet, klebte schon nach einigen 100 Metern der erste Konkurrent an der Leitplanke. Die Nordschleife ist tückisch, bei diesem Wetter gefährlich, sodass am Ende des Rennens 34 Ausfälle zu beklagen waren.

Auch die zweite Runde (1. Setzrunde) konnte nicht flüssig gefahren werden. Mehrere Abschnitte unter gelber Flagge (langsam fahren, Überholverbot), weißer Flagge (langsames Fahrzeug auf der Strecke; Abschleppwagen), gelb-roter Flagge (Schmutz auf der Fahrbahn; Öl; Regen) führten dazu, das wir ca. 2 Minuten über Minimum fuhren. Die Zeit von 13:15,91´ galt es nun in den nächsten 3 Runden zu bestätigen.

In Runde 3 (1. Bestätigungsrunde) wurden wir im Start- und Zielbereich von einem Pulk Fahrzeuge ausgebremst, dementsprechend fuhren wir mit +1:46´´ Abweichung über die Ziellinie.

Das geht besser.

Die Runden 4 und 5 (2. + 3. Bestätigungsrunde) wurden mit -0,09´´ und +0,78´´ verbucht. Schon besser.

Zwischen den Runden 6 und 7, (Auslaufrunde 1. Hälfte und Einführungsrunde 2. Hälfte; oder auch als Tankrunde 1+2 bezeichnet) kann die Boxengasse zum Tanken, für Reparaturen, Fahrerwechsel, Pinkeln usw., angefahren werden. Wir haben das Auto gecheckt. Alles ok.

Weiter geht´s.

Da der Regen zwischenzeitlich nachließ, wurden wir mutiger und unsere Rundenzeiten auch immer besser. Die Runde 8 (2. Setzrunde) beendeten wir mit 12:48,15´. Zu mutig, wie sich später rausstellte. Nachdem wir die nächsten 2 Runden mit guten +0,44´´ und -0,58´´ bestätigen konnten, wurden wir in der letzten Bestätigungsrunde durch mehrere Flaggen und erneut stark einsetzendem Regen ausgebremst. Für die Timing-Strecke Brücke Döttinger Höhe bis Ziellinie hatten wir anstatt wie geplant 2 Minuten, nur noch 75 Sekunden übrig. Mit Allem was die ca. 175 PS unseres Escort hergaben, flogen wir über die Döttinger Höhe, vorbei an der Antoniusbuche und am Tiergarten und mussten +3,36´´ im Ziel verbuchen, und damit leider die Hälfte aller heute gesammelten Strafpunkte.

 

Resümee:

Damit wurden wir auf Platz 65 gespült. Das Ergebnis lässt noch viel Luft nach oben, das Auto läuft prima, liegt phantastisch auf der Strasse und vor allem – es ist noch heile! Good job.

Glückwunsch an das Team Huhndorf/Trinkaus für einen guten 23. Platz.




Rennbericht zum 1. Lauf 2011

 

Mal wieder bei bestem Wetter startet der 1. Lauf zur GLP Meisterschaft pünktlich am Samstagmorgen. Schon in der Einführungsrunde (der ersten Runde mit dem neuen Golf auf

der Nordschleife) zeigte der GTI was in ihm steckt. Seine gute Straßenlage und Abstimmung

für die Nordschleife und seine PS Leistung animierte mich dazu die Leistung auch abzurufen.

Schon in der ersten Runde waren wir fast 45 Sekunden schneller als letztes Jahr mit dem Twingo.

Ein neues Kurvengefühl stellte sich ein, der Golf schiebt nicht über die Vorderräder,

sondern es kommt der "Hintern". Auch daran habe ich ich schnell gewöhnt. Abgelenkt von

dem "neuen" Auto, vergaß ich zwei mal die Zeit mitzustoppen. Trotzdem erreichten wir einen

passablen Platz 37. Wir freuen uns aufs nächste Wochenende.